Meine Position zu Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“

 

 

Ein Memorandum an Deutschland

 

Dieses Buch ist kein langer Essay, es ist trotz vieler Mühe, es zu sein, kein wissenschaftliches Werk. Es ist ein MEMORANDUM an Deutschlands politische Elite wegen der demographischen Entwicklung in Deutschland konsequenter zu handeln ehe es zu spät ist.

 Der Autor hat als Finanz-Senator Berlins genügend Einblick in die Hintergründe verhängnisvoller demographischer Entwicklungen gewonnen. Es ist so gesehen ein Erfahrungsbericht.

 Es ist ein Wunder, dass der Autor den Sturm organisierter Empörung überstanden hat, weil er semantische Allergien auslöste (belastet vor allem Vererbungslehre, Rassen-Hygiene angedeutet). Es ist gut zu sehen, dass in Deutschland die Vernunft gewann, das Memorandum so zu nehmen, wie es wirklich zu sehen ist. Die Allergien wäre milder abgelaufen, wenn der Autor im Hinblick auf den Islam optimistischer und liebevoller vorgegangen wäre.

 Es fällt auf, dass der Autor einige wesentliche Autoren nicht genutzt hat, die ihm in den Erkenntnissen noch weiter geholfen hätten: Niklas Luhmann, Meinhard Miegel und  Samuel P. Huntington.

 Der Hauptschluss aus dem Werk sollte sein, dass in Deutschland ein organisierter Lernprozess einzusetzen habe um die richtigen Schaltungen der Führung zum Wandel zu erkennen und zu bewirken. So werden auch zwei skeptische Verfassungsorgane positiver gestimmt werden. Die Bundesbank würde doch erkennen, dass einer ihrer Direktoren einen für das Haus wesentlichen Beitrag leistete.

 Offenbar bedarf das Memorandum noch der berufenen Ergänzung durch Experten der Intelligenz-Vererbungslehre, Experten der kollektiven Intelligenz und der Sozial-Psychologie (sic Pygmalion-Effekt). Vor allem ist es doch wohl so, dass es auf die kollektive Intelligenz des Volkes ankommt, wenn es droht. sich selbst abzuschaffen

 Gustav Adolf Pourroy, München.                                                           19.2.2011