Gustav Adolf Pourroy

Donnerstag,  15. Dezember 2005

FAZ

Redaktion

Frankfurt/Main

 FAZ 13.12.2005 Seite 10 / Händeringend gesucht

 Sehr geehrte Damen und Herren,

 ·         Deutschland ist nach der Lähmung der Entwicklung der deutschen Kernenergie mehr denn je auf sichere Energie-Quellen angewiesen.

 ·         Sicher ist im Fall der GASPROM-Pipeline darauf zu achten, dass Deutschland nicht durch Hahn-auf – Hahn zu – Politik erpressbar wird.

 ·         Weitere Quellen (Norwegen!!) zu erschliessen, wäre noch besser.

 Diesen Maximen muss jede Politik der Bundesregierung entsprechen. Für eine Einführung der Pipeline kann ein geschäftstüchtiger Altbundeskanzler manches steuern und die Russen von abenteuerlichen Gedanken fernhalten, Gedanken, die die OPEC längst hatte und die Welt spüren ließ.

 Wo  bitte soll hierin ein Fehlverhalten des Gerhard Schröder liegen?

 Doch es dringen noch schrecklichere Nachrichten zu uns! Einem seit 15 Jahren in der Wirtschaft tätiger früherer STASI-Offizier ist es gelungen, die Dresdner Bank in Russland voran zu bringen und Erfolg zu haben. Und nun ist er als offenbarer Freund Putins im Vorstand dieser Pipeline-Gesellschaft! Schröder wird es in seiner Geschicklichkeit sicher gelingen einen gewissen Hygiene-Abstand von ihm zu halten.

 Es riecht schon wieder nach Gauck in Deutschland! Das führt zuweilen zu hinterhältigem Vorhalten von vermeintlicher Schuld: Stefan Heym, Stolpe und viele andere:  Lasst uns endlich Frieden haben in Deutschland: Die Verbrecher sind bestraft, die Menschen im kranken, faulen Staat der DDR mussten sich manchesmal verbiegen, sich anpassen. Ein Volk von lauter Stauffenbergs ist nicht vorstellbar.

 Die Zukunft Deutschlands gilt es zu sichern. Nach vorn zu schauen ist beglückender als in alten Sachen zu wühlen.

 Mit freundlichen Grüßen

gez. Gustav Adolf Pourroy 

 

erschienen in FAZ-Net